| Technische Daten: |
| Hersteller |
: |
Pilatus / CH |
| Bauart |
: |
Ganzmetall-Tiefdecker |
| Erstflug |
: |
03.09.1953 |
| Verwendung |
: |
Anfänger- und Fortgeschrittenentrainer |
Abmessungen & Gewichte |
| Spannweite |
: |
10,40m |
| Flügelfläche |
: |
16,50m² |
| Länge |
: |
8,75m |
| Höhe |
: |
m |
| Leergewicht |
: |
1.110kg |
| Abfluggewicht |
: |
1.500kg |
Triebwerk |
Luftgekühlter Sechszylinder-Boxermotor AVCO Lycoming GO-435-C2A |
| Hubraum |
: |
ccm |
| Leistung |
: |
191 KW |
Leistungen |
| Reisefluggeschwindigkeit |
: |
km/h |
| Max. Fluggeschwindigkeit |
: |
310 km/h |
| Dienstgipfelhöhe |
: |
5.500 m |
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| Geschichte: |
| Anfang der fünfziger Jahre nahm die Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans die Entwicklung eines neuen Schulflugzeugs mit der Bezeichnung P-3 auf. Zwar flog der Fortgeschrittenentrainer P-2 bereits zur vollen Zufriedenheit bei der Schweizer Flugwaffe, doch bestand Interesse an einem weiteren Schulflugzeug, das sich für die Anfängerschulung wie für die Fortgeschrittenenausbildung gleichermaßen eignete.
Schon der Erstflug der P-3 am 3. September 1953 verlief erfolgreich. Der Tiefdecker mit freitragenden Flügeln ist in Ganzmetallbauweise hergestellt und verfügt über ein einziehbares Dreibeinfahrwerk. Zwar liefert das Boxertriebwerk von Lycoming erheblich weniger Leistung als das Argus-Triebwerk in der P-2, doch kann auch die P-3 wie die P-2 ein breites Spektrum von Waffen und Systemen für die Ausbildung im Tag- und im Nachtkampf mitführen.
Die in 72 Exemplaren gebaute P-3 wurde und wird fast ausschließlich von der Schweizer Flugwaffe benutzt. Lediglich Brasilien hat einige Exemplare gekauft.
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